Die Bilanzierungswelt im Umbruch

Schon seit 2005 müssen Kapitalmarktunternehmen ihre Konzernabschlüsse nach IFRS aufstellen. Den meisten ist dies zwar gelungen, jedoch bleiben noch zahlreiche Punkte zu klären und vor allem der Trainingsbedarf für die Mitarbeiter ist bei weitem nicht abgedeckt.  Dazu kommt die Tatsache, dass in den letzten zwei Jahren wesentliche Änderungen bei den IFRS vorgenommen wurde und eine Reihe von weiteren Änderungen für 2016 und die nächsten Jahre geplant sind. Das heißt, die große Herausforderung ist noch längst nicht vorbei!

Die IFRS entwickeln sich mit rasender Geschwindigkeit zur Norm in der Welt und in der EU und werden sich auf Dauer auch in Deutschland durchsetzen. Deshalb werden auch die mittelständischen Unternehmen über kurz oder lang mit der internationalen Rechnungslegung konfrontiert werden. Das Bilanzrechtsreformgesetz hat durch das Angebot einer Reihe von Wahlrechten zur befreienden Anwendung der IFRS im Einzel- und Konzernabschluss den Stein schon ins Rollen gebracht.

"The Challenge"

Die Umstellung auf IFRS hat viele Dimensionen und stellt eine große Herausforderung dar.

  • Der IFRS liegt eine andere Bilanzkultur zu Grunde , die
    • andere Rechnungslegungsziele hat (stärker Shareholder orientiert),
    • stärker "rules based" anstatt "principles based" ist,
    • sich durch "case law" statt "kodifiziertes Recht" entwickelt, und
    • eine andere Form der Bilanzpolitik (weniger Wahlrechte, aber teilweise mehr  Ermessensspielräume) erfordert.
  • Die IFRS bedeuten fachliche Herausforderungen, weil
    •  die Bilanzierungsregeln abweichend vom HGB und sehr detailliert sind,
    • die Regeln ständig geändert und formale Interpretationen konkretisiert werden.
  • Die Umstellung auf IFRS erfordert wesentliche organisatorische Maßnahmen, da
    • in der Regel zusätzliches Personal (Experten) benötigt wird,
    • komplexere IT-Systeme erforderlich sind,
    • interne Steuerungsgrößen bzw. -systeme geändert werden müssen,
    • Mitarbeiter in den unterschiedlichen Bereichen geschult und auf dem aktuellen Stand gehalten werden müssen.  

Da die meisten Unternehmen keinen Überfluss an qualifizierten Mitarbeitern haben, führt die Umstellung auf IFRS (oder auf US-GAAP) ohne zusätzliche Unterstützung oft zu unvorhergesehenen Problemen. Deshalb ist die externe Unterstützung auch für Ihren Erfolg entscheidend.  

Mein Team und ich stehen Ihnen mit Begeisterung zur Verfügung!

 

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